Jeder Fluß transportiert Schwebstoffe. Neben anorganischen Schwebstoffen, wie Sand-,Ton- und anderen Medienpartikeln, gibt es auch organische, also vor allem Pflanzenreste und tierische Kleinorganismen. Sedimentieren diese Schwebstoffe, dann können sie für Häfen und Schiffahrtsstraßen ein Problem darstellen, so daß sie ausgebaggert und deponiert werden müssen. Den nährstoffhaltigen Schlickboden verwendet man für Flächenaufhöhungen oder nutzte ihn landwirtschaftlich.
Aufgrund von Abwasserleitungen und landwirtschaftlichen Einflüssen erhöhte sich die Schadstoffbelastung im Baggergut zunehmend. Hauptproblemstoffe sind derzeit die Schwermetalle Quecksilber, Kupfer und Zink sowie zinn-organische Verbindungen.
Untersuchungen ergaben, daß diese Schadstoffe insbesondere am Feinkorn angelagert sind. Durchnaßmechanische Klassier- und Sortiertechniken ist es deshalb möglich, die Schadstoffe von der Sandfraktion zu separieren, so daß diese weitgehend dekontaminiert sind.
Typische Apparate für diese Verfahrensschritte sind:
Hier sehen Sie ein typisches, vereinfachtes Fließbild zur Aufbereitung von Gewässersedimenten.