 HochleistungsattritionAttritoren, Bauart AKA-TRITIn der naßmechanischen Aufbereitungstechnik spielen Attritoren eine wichtige Rolle. Durch spezielle Rührorgane werden hohe Scher- und Reibungskräfte in die Suspension eingebracht. Bei gleichzeitig hohem Feststoffgehalt erfolgt durch die intensive Reibung der Partikel gegeneinander eine weitgehende Ablösung anhaftender Verunreinigungen von der Partikeloberfläche bzw. die Auflösung von Agglomeraten. Funktionsprinzip:Die Aufgabe der Suspension erfolgt nach einer Hydrozyklonierung in die erste Kammer des Attritors; der Austrag aus der letzten Kammer. Die Rührorgane gewährleisten die sichere Förderung der hochkonzentrierten Suspension durch die Kammern. Der achteckige Zellengrundriß und die Rührwerksanordnung verhindern die Ausbildung von Totzonen und Kurzschlußströmungen. Gleichzeitig wird sichergestellt, daß die Suspension gezielt durch die Rührzonen gefördert wird.
Eine Weiterentwicklung der Attrition stellt die Hochleistungsattrition dar. Bei der Hochleistungsattrition erfolgt eine gezielte Einstellung der Prozessbedingungen während der Attrition durch Online-Messung der Feststoffkonzentration und geregelten Zuführung des entwässerten Feststoffes und Verdünnungswassers. Die Mess- und Regeltechnik gewährleistet konstante Attritionsbedinungen und somit eine effektive Reinigung. Aggregateausführung:- Behälter mit vertikalem Rührwerk und Keilriemenantrieb
- Auswechselbarer Verschleißschutz von Behälter und Rührwerk (Gummierung, hochverschleißfeste Stahlplatten oder verschleißfeste PU-Beschichtung).
- 2, 4 oder 6zellige Aggregate.
- Kammervolumen: 0,5 bis 3 m³.
- Antriebsleistungen: 11 - 37 kW je Zelle.
- Feststoffgehalte: 800 bis 1.200 g/l bei Erzen, Mineralien und kontaminierten Böden, 200 bis 300g/l bei Kunststoffmahlgut.
- Werkstoffe: Stahl, Stahl gummiert bzw. mit PU-Beschichtung, Edelstahl.
Prospekt Hochleistungsattrition
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