Die Entwicklung, das Engineering und die Erstellung einer Glassandaufbereitungsanlage mit einer Aufgabekapazität von 140 t/h und einer Produktkapazität von 75 t/h - diesen Auftrag in Höhe von rund 6,2 Millionen Euro erteilte das iranische Unternehmen Jam Silica Processing, dessen Hauptsitz in Torbatejam in der Provinz Khorasan liegt, nun an die AKW Apparate + Verfahren GmbH.
Basierend auf den vom Kunden bereitgestellten Proben wurde im Technikum der A+V der Aufbereitungsprozess entwickelt.
Um die gewünschten Produktqualitäten zu erreichen ist ein aufwendiges Verfahren notwendig, das folgende Schritte beinhaltet:
- Zerkleinerung des Roh-Quarzites unter 2 mm
- Vorklassierung
- TAK Aufstrommklassierung
- Vertikale Prallmühle
- AKATRIT Attrition
- AKASPIN Dichtesortierung
- Entwässerung des Produktes und Abfallproduktes
- Trocknung
- Magnetabscheidung
- Klassierung des Endproduktes
- Förderausrüstungen
Jam Silica Processing wird die Infrastruktur, das Gebäude inklusive Versorgunseinrichtung, die Behälter, Förderausrüstungen, Rohrleitungen und Verkabelung mit Hilfe von lokalen Unterlieferanten selbst umsetzen. Die AKW A+V wird die Zeichungen für die Anlagenstrukturen erstellen.
Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Ende 2010 geplant.
Dieser Auftrag ist ein weiterer Vertrauensbeweis der internationalen Glassandindustrie in die zukunftsweisende Technologie der AKW Apparate + Verfahren GmbH.